Zwei baugleiche Häuser, auf ihre Schokoseite gekippt, lachen sich an. Durch ihren Boden kann man sie betreten. Das eine beherbergt eine Skateboard Rampe.
Das andere einen ‚White Space’ also eine Galerie. Das Haus mit der Rampe wird von Stefan Marx selbst gestaltet, der Galerieteil durch unterschiedliche Künstler.
Beide Häuser entstehen während der Ausstellungszeit, so dass die späteren Nutzer erst Hand anlegen und sich dann auf sportliche oder künstlerische Weise verwirklichen können. Die Galerie wird dabei auch von außerhalb bespielt, denn es erfolgt ein Aufruf an eine internationale Skater- und Künstlercommunity, eigens für diesen Ort angefertigte Zeichnungen per Fax einzusenden. Die so zugelieferten Werke werden sukzessive in den Galeriebau eingebracht.
Die Kombination aus Skateboarding und Kunst in diesem Konzept spiegelt dabei nicht nur den Lebenslauf von Marx wieder, sondern einer großen internationalen Gemeinschaft, die als Street- bzw. Urban-Art längst den Weg von der Straße in die Galerien gemacht hat. Speziell für Marx repräsentiert das Projekt allerdings am stärksten einen Bezug, denn das lächelnde Haus ist eines seiner viel genutzten Symbole – ein ‚Warenzeichen’.